Unternehmenskultur

Qualitätspolitik

Symbolbild für die Q-Politik, Qualitätspolitik

Die Sinnhaftigkeit einer dokumentierten Qualitätspolitik erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Dabei bildet der Inhalt die Grundlage für jedes QM-System.

Hören Sie in dieser Episode, wie Sie Ihr Leitbild zur Qualität mit Sinn füllen und einen Nutzen erfahren können.

Muss denn immer alles besser werden?

Muss denn immer alles besser werden? KVP ISO 9001:2015

Muss denn immer alles besser werden? Ja, leider!

In der Playlist meiner Tochter darf der Song „Besser werden“ von Yvonne Catterfeld nicht fehlen. Im Refrain fragt die Sängerin: „Muss denn wirklich alles besser werden um gut genug zu sein? Weiter, schneller, höher, damit es endlich reicht?“ Auch wenn Frau Catterfeld eine Liebesbeziehung besingt, denke ich bei diesen Textzeilen an Unternehmen und deren Zwang, immer wieder besser werden zu müssen.

Externe oder interne Rahmenbedingungen und Anforderungen interessierter Parteien (Kontext der Organisation) sind selten statisch. Viele Veränderungen können sich negativ auf Unternehmen auswirken. Die Themen reichen von rechtlichen Änderungen, über steigende Kosten bis hin zum Kampf um gute Mitarbeiter.

Wenn Unternehmen sich in guten Phasen auf ihren Erfolgen ausruhen und nicht weiter nach Verbesserungen suchen, dann kann sich das rächen. Wenn man zu spät reagiert, erschweren eventuell folgende Aspekte die Umsetzung erforderlicher Veränderungen:

Trockener Mist? Keineswegs!

Ist ISO 9001 nur trockener Mist?

ISO 9001 mit Begeisterung

Wenn ich mich im Privatleben als Berater und Trainer für Qualitätsmanagement oute, ernte ich selten Begeisterung. Typische Reaktionen sind: „ISO 9000? Den Mist machen wir bei uns auch, glaube ich“ oder „das ist aber ein trockenes Thema“. Ich möchte deshalb ein wenig für (Qualitäts-) Managementsysteme nach ISO 9001 zu werben.

In jeder Organisation (zertifiziert oder nicht) gibt es Regeln, die das Management aufstellt. Hinzu kommen Absprachen (weitere Regeln), über die sich Kolleginnen und Kollegen verständigen. Diese Regeln können dokumentiert sein (zum Beispiel durch Aushänge und Rundmails) oder nicht. Um die nicht dokumentierten Regeln ranken sich oft Mythen: „Das müssen wir so machen, denn ein Mitarbeiter wurde fristlos entlassen, als der alte Inhaber es mal anders gesehen hatte.“

Durch Regeln wird versucht, das System einer Organisation zu beherrschen. In einem System wollen Personen oder Abteilungen ein gemeinsames Ziel erreichen. Durch Wechselwirkungen im System (Schnittstellen, unterschiedliche Meinungen, Anzahl der Entscheidungen, Abhängigkeiten, Missverständnisse, …) entstehen Reibungsverluste und gegebenenfalls Qualitätsprobleme.

FEP – Führungskräfte-Entwicklungs-Programm

Endlich habe ich die Zeit gefunden, das Konzept und die Ideen des Führungskräfte-Entwicklungs-Programms (FEP) zu Papier zu bringen und auf meiner Website darzustellen.

Bei Interesse können Sie den Flyer anfordern oder unter dem folgenden Link mehr erfahren:

http://www.joseph-beratung.de/fep/

blank
Führungskräfte bekommen letztlich die Mitarbeiter, die sie verdienen.

 

Wie möchten Sie motiviert werden?

Wie möchten Sie motiviert werden?
motiviert, Motivation

Stellen Sie sich vor, Ihr/e Chef*in motiviert Sie, indem er/sie Ihnen folgendes anbietet: „Da ich Ihnen nicht glaube, dass Sie 100% Leistung erbringen, behalte ich 20% Ihres Einkommens. Nur wenn Ihr Arbeitsergebnis meine Erwartungen erfüllt, erhalten Sie Ihr volles Gehalt. Sollten Sie meine Erwartungen übertreffen, können Sie sogar mehr als 100% erhalten.“

Klingt das für Sie reizvoll?

Mit solchen Lohnmodellen, lediglich schöner formuliert und verpackt, versuchen viele Unternehmen ihre Mitarbeitenden zu steuern und zu motivieren.

Leider werden hierbei viele Aspekte ausgeblendet.

2 x 10 Fehler zum Thema „Interne Kommunikation“

Interne Kommunikation

In vielen Unternehmen sind folgende Aussagen zum Thema interne Kommunikation recht typisch:

Zum Thema Meetings:

  • „In unseren Meetings sitzt man die meiste Zeit gelangweilt herum.“
  • „Hier wird zu viel geredet und zu wenig gehandelt.“

Zum Thema Mitarbeitendengespräche

  • „Man läuft sich doch mehrfach täglich über den Weg und klärt dabei alle wesentlichen Dinge.“
  • „Mein Büro steht jedem offen. Wenn jemand reden will, kann er das tun.“

Interessant ist auch das Dilemma, dass Mitarbeitende sowohl das Nichtwissen (ich wurde nicht informiert) als auch zur Verfügung gestelltes Wissen (ich erhalte so viele Mails, wann soll ich die denn alle lesen?) jeweils als negativ bewerten und gerne als Ausrede für „Fehlverhalten“ nutzen. Oder wie Dr. Manfred Hinrich (deutscher Philosoph, geboren 1926 in Berlin) es formulierte: „Nichts hindert Information wie Information.“

Allein diese Themen (Meetings, Jahresgespräche und Wissensverteilung) sind es wert, einen genaueren Blick auf das Thema der internen Kommunikation zu werfen.

Unsere Mitarbeiter sind uns ach so wichtig

Unsere Mitarbeiter sind uns ach so wichtig

Ich fange mal wieder mit einer typischen Auditsituation an: Üblicherweise wird im Rahmen von Audits nach Schulungsplänen und Nachweisen von durchgeführten Schulungen der Mitarbeiter gefragt. Seit der Normrevision von 2001 wird zudem gefragt, ob und wie die Wirksamkeit von Schulungen überprüft wird.

Was daraufhin den Auditoren präsentiert wird, ist oftmals ernüchternd.

Die Suche nach dem Einfachen

Die Suche nach dem einfachen

Zum Suchwort „Management“ liefert Amazon 84.315 Bücher, davon 1.633 Neuheiten (das bedeutet, sie sind erst seit 3 Monaten auf dem Markt). Setzt man den Filter auf „Business & Karriere – Management“ verbleiben immerhin noch 33.592 Bücher. Mit der Standardsortierung „Beste Ergebnisse“ finden wir bereits an zweiter Stelle den Titel „Management für Dummies. Mitarbeiter, Teams und Unternehmen gekonnt führen“, was sich anscheinend auf 366 Seiten erlernen lässt. Welcher Manager fühlt sich bei diesem Titel nicht gleich angesprochen?

Spaß bei Seite (und nichts gegen Bücher der „Dummy“-Reihe). Zu kaum einem anderen Beruf gibt es solch mannigfaltige Meinungen wie zum Beruf des Managers. In vielen Büchern und Schulungen werden zwei Dinge versucht:

  1. Dem Manager werden Werkzeuge zur Unternehmenslenkung an die Hand gegeben.
  2. Der Umgang mit Menschen wird gelehrt.

In beiden Themen steckt das Übel im Detail, wie ich hier kurz skizzieren möchte.

Wie Lieferantenentwicklung verhindert wird

Wie Lieferantenentwicklung verhindert wird

Vor kurzem zeigte mir einer meiner Kunden einen Brief, den er von einem seiner Kunden erhalten hat. Das zweiseitige Schreiben wurde von einer großen deutschen Unternehmensgruppe an all seine Lieferanten verschickt. Auf der ersten Seite wurde die strategische Ausrichtung des Einkaufs in blumigen Worten beschrieben – man wolle den Lieferantenstamm reduzieren und dafür die Zusammenarbeit optimieren – soweit so gut. …

Scroll to Top